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Zu Tisch/beeing at table - eine Filmserie von Manuel Klein und Tina Oelker
I, 6:05
Min.
II, 4:43 Min.
"Wollen Tina Oelker und Manuel Klein diesen Streich überhaupt
interpretiert haben?
Licht und Schatten, Vernunft und Rausch, Maß und Völlerei sind
die ersten Oppositionen die mein zu dichotomisieren erzogenes Denken so
hergeben.
Die Frau: Scheiß auf Milch und Laktation, scheiß auf Kinder,
ich will es,
Konsum und Carpe Diem, Irrationalität, kein Wort, nur Völlerei.
Ich würde heulen, wenn ich aus meiner Trance aufwachte, ich breche
das Brot für mich, denn ich bin und verteile es an mich. Beiß
in den Apfel, Eva Tina, und friss ihn
Gleich selber auf, am besten zwei.
Und Der Mann ist der mit der dogmatischen-moralisierenden Mine (fein gespielt
übrigens). Bestimmt haben sie sich gegenseitig gefilmt, was nicht
nur den Kontrast
Ihrer Ideen sondern auch die (zumindest räumliche) Unvereinbarkeit
ihrer atmenden Biomasse unterstreicht. Aber auch er scheint sich, nachdem
das Licht aus-und seine Sonne untergeht für Wein zu entscheiden,
und wird, (vielleicht um in die Niederungen abzusteigen, die er kritisiert)
zu Bacchus Jünger-„Hauptsache ihr seid besoffen, Hauptsache
ihr seid AUTHENTISCH“ (herrliche Szene) Nichts desto trotz hat er
Ein paar Kerzen angezündet, weil er sich vor der Finsternis, und
vor der Irrationalität der Tollen opferhungrigen Mänade wie
Pentheus fürchtet. Deswegen das vieldeutige Messe: „Soll ich
das glückliche Tier töten, weil es mich traurig macht es glücklich
zu sehen?“
Milch-Prokreation; Wein-Degeneration: Wasser = das Medium dazwischen.
Authentizität ist eine bloody Mary, die mit White Russian verwässert
wird"
Sergej Gorden 2008
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